Der 2. und 3. Quartal sind Haupternte der Früchten in Son La. (Foto: Thu Thuy/VOV im Nordwesten) |
In der Provinz Son La gibt es heute über 200 potenzielle Agrarprodukte, die in fünf Hauptgruppen aufgeteilt werden, nämlich Lebensmittel, Getränke, Heilkräuter, Souvenirs sowie ländliche Dienstleistungen und Tourismus. Viele davon sind bereits als OCOP-Produkte anerkannt. Sie sind typisch für die nordwestliche Bergregion, spiegeln die Kultur der dortigen Volksgruppen wider und besitzen hohen wirtschaftlichen Wert, zum Beispiel Kaffee, grüner Tee oder Klebreis.
Das OCOP-Programm hat der ländlichen Wirtschaft in Son La große Impulse gegeben. Es steigert das Einkommen und verbessert die Lebensqualität der Menschen. Der Direktor der landwirtschaftlichen Dienstleistungs- und Entwicklungsgemeinschaft „19. Mai“, Mai Duc Thinh betont:
„In Son La arbeiten Genossenschaften und Landwirte eng zusammen. So entstehen sichere und hochwertige Produkte, die gut für die Gesundheit sind. Diese Kooperation stärkt das Image und die Marke der landwirtschaftlichen Erzeugnisse sowie der verarbeiteten Produkte der Genossenschaften auf dem Markt.“
Das OCOP-Programm in Son La hat nicht nur die Produktzahl erhöht, sondern auch die Qualität und Produktion grundlegend verbessert. Viele anerkannte OCOP-Produkte steigerten ihren Umsatz um das Zwei- bis Dreifache und sichern inzwischen das Einkommen von Tausenden Bauern. Um dies zu erreichen, achtet die Provinz auf Schulungen, Markenaufbau und die Modernisierung von Produktionsanlagen. Unterstützt werden dabei auch die Einhaltung von Hygienestandards und die Verbesserung der Produktqualität. Dazu sagt der Direktor der Bao Gia GmbH. Nguyen Van Tuan.
„Nach dem ich am OCOP-Programm teilgenommen habe, habe ich professionelle Beratungen über Produktion und Verpackung erhalten. Dadurch können mehrere Kunden unsere Produkte kennen.“
Die Provinz Son La setzt viele Maßnahmen zur Handelsförderung um. Es wurden Verkaufsstellen und Präsentationsräume für OCOP-Produkte aufgebaut. Gleichzeitig präsentiert sich die Provinz auf großen Messen in Städten wie Hanoi, Da Nang und Ho-Chi-Minh-Stadt, um die Bekanntheit ihrer Produkte landesweit zu steigern. Viele dieser Produkte sind inzwischen auch auf Online-Plattformen wie Postmart, Voso und Sendo erhältlich. Die Sekretärin des Jugendverbands der Provinz Son La, Cam Thi Huyen berichtet.
„Die digitale Transformation spielt eine immer größere Rolle bei der Vermarktung von Agrarprodukten in Son La. Durch Schulungen und Fachforen werden Landwirte gezielt darin unterstützt, digitale Plattformen zu nutzen, um ihre Produkte bekannter zu machen und den Absatz zu steigern.“
Son La ist eine führende Provinz im Programm „Jede Gemeinde, ein Produkt“ (OCOP). (Foto: Vinh Phong/VOV5) |
Um das OCOP-Programm nachhaltig zu entwickeln, legt Son La großen Wert auf standardisierte Rohstoffgebiete. So wird eine stabile Menge und hohe Qualität gewährleistet, auch für den Export. Die lokalen Behörden überwachen alles streng, von Saatgut und Dünger bis hin zu Anbaumethoden, mit dem Ziel, Standards wie VietGAP oder Bio zu erreichen.
Gleichzeitig fördert die Provinz die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Landwirten und Vertriebspartnern. Diese geschlossene Wertschöpfungskette steigert die Effizienz, erhöht den Produktwert und sichert stabile Absatzmärkte.
Das OCOP-Programm bleibt ein zentrales Vorhaben für den ländlichen Aufbau in der Phase 2021-2025 in der Provinz Son La. Die Provinz arbeitet derzeit an hochwertigen, exportfähigen Produkten, die eng mit dem Tourismus verknüpft sind. OCOP ist somit nicht nur ein Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung, sondern auch ein Weg, wie die Bergbevölkerung vor Ort selbstbewusst Wohlstand schaffen kann.
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