Eine Aktivität des Diabetes-Klubs im Huu-Nghi-Krankenhaus. (Foto: Huu-Nghi-Krankenhaus)

Auf der Intensivstation des Huu-Nghi-Krankenhauses gibt es nur die Geräusche von Atemmaschinen und von eiligen Schritten der Mediziner. 30 Krankenbetten in der Intensivstation sind fast immer besetzt. Die Kranken sind meistens ältere Menschen und müssen dort lange bleiben. Sie sind schwer krank und alles von der Pflege bis hin zur Ernährung und persönlichen Hygiene werden von Krankenpflegern durchgeführt. Dazu die Krankenpflegerin Nguyen Linh Chi:

„Ein Krankenpfleger hat viel zu tun. Am Anfang des Tages müssen wir die Arbeit von der vorherigen Schicht übernehmen. Danach pflegen wir die Kranken, also führen wir die persönliche Hygiene durch, bewerten den Gesundheitszustand der Kranken und machen eine fachliche Pflege, die die Ärzte angeordnet haben.“

Auf der Intensivstation des Huu-Nghi-Krankenhauses arbeiten zehn bis zwölf Krankenpfleger am Tag, aber in der Nacht arbeiten nur noch fünf Pfleger. Sie haben dann viel zu tun. Es gebe immer noch Druck, auch für erfahrene Krankenpfleger wie Le Van Huong:

„Fast alle Krankenpfleger hier haben Krankheiten wie Magenschmerzen und Krampfadern, weil wir während der Mahlzeit oder gerade nach dem Essen zum Kranken rennen müssen und wir können nicht zu bestimmten Zeit essen. Manchmal können wir erst um 21:00 oder 22:00 Uhr Abendessen haben. Wir essen nun in kleinen Mahlzeiten, wenn wir Zeit haben.“

Laut einer Studie in Vietnam muss ein Krankenpfleger über 100 Arbeitsaktivitäten innerhalb eines Tages durchführen. Dazu der Arzt To Hoang Duong, der Vizeleiter der Intensivstation des Huu-Nghi-Krankenhauses:

„Die Krankenpfleger spielen eine große Rolle und sind Brücken zwischen Ärzten und Kranken. Sie können den Zustand der Kranken bewerten und die fachliche Pflege durchführen. Sie berichten den Ärzten auch die Reaktion der Kranken, damit die Ärzte ihre Therapieentscheidungen korrigieren können. Gemeinsam mit den Ärzten können sie die Kranken heilen.“

Der Krankenpfleger stellt sich auch auf die Lage der Kranken und der Angehörigen der Kranken ein, um sie zu verstehen.

- Ich fühle mich manchmal müde. Aber jedes Mal, wenn wir einen Kranken erfolgreich retten, freue ich mich sehr.

- Ich bezeichne die Kranken wie meine Verwandten und ich weiß, dass sie mich brauchen. Ich freue mich, wenn ich Ihnen helfen kann, damit sie gesund werden. Ich finde, dass mein Beruf nützlich für alle ist.

Die Kranken schätzen die Pfleger und Hilfe der Krankenpfleger sehr.

- Die Krankenpfleger verbringen die meiste Zeit mit uns, weil wir keine Verwandten dabei haben. Die Kranken sind wieder gesund dank der Heilung der Ärzte und der Hilfe der Krankenpfleger.

- Die Krankenpfleger kümmern sich sehr um uns, wie unsere Familienmitglieder. Wir schätzen sie und ihre Arbeit sehr.

Der Beruf der Krankenpfleger ist hart. Wenn die Kranken die Krankheiten besiegen und zurück ins Alltagsleben kommen, freuen sich die Krankenpfleger. Das sind auch Impulse, damit sie diesen Beruf weiter ausüben.