Handelsminister Nguyen Hong Dien leitet eine Konferenz zur Handelsförderung. |
„Die Verbände müssen Handelsförderungspläne entwickeln, die der Realität und den Kapazitäten der Unternehmen entsprechen. Vorrang haben Märkte, in denen Freihandelsabkommen bereits effektiv genutzt werden. Gleichzeitig soll der Export in potenzielle Regionen wie Osteuropa, Afrika und Südasien ausgeweitet werden. Zudem ist es wichtig, weiterhin regelmäßig Informationen über Märkte, Handelspolitik, Zölle und technische Standards in den wichtigsten Exportmärkten zu analysieren und zu teilen.“
Darüber hinaus konzentriert sich Vietnam auch auf die Entwicklung wichtiger Schlüsselsektoren. Im Bereich Elektronik verstärkt Vietnam die Anwerbung hochwertiger ausländischer Direktinvestitionen, um sich stärker in globale Lieferketten für Halbleiter, künstliche Intelligenz und erneuerbare Energien zu engagieren. Bei Agrar- und Fischereiprodukten werden die Qualität der Verarbeitung verbessert und die grünen Standards der Importmärkte eingehalten. Für die Textil- und Schuhindustrie ist die Umstellung auf saubere Produktion und energiesparende Verfahren eine Grundvoraussetzung, um die strengen technischen Hürden in Europa und den USA zu überwinden. Die Vizepräsidentin des vietnamesischen Verbands für Schuhe und Handtaschen, Phan Thanh Xuan berichtet.
„Wir haben bereits 17 Freihandelsabkommen, die die Grundlage für Unternehmen bilden, um ihre Märkte diversifizieren zu können. Wenn wir die Märkte ausweiten wollen, müssen wir auch unsere Strategien zur Anwendung von Technologien erweitern, um Produkte umfangreicher herzustellen. Auf diese Weise können wir die Märkte besser erschließen und die Verbraucher effektiver erreichen.“
Um die Exportmärkte zu erweitern, ist eine Schlüsselmaßnahme die verstärkte Anwendung digitaler Technologien und des grenzüberschreitenden E-Handels erforderlich. Gleichzeitig müssen grüne Standards und nachhaltige Entwicklung eingehalten werden. Der Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Vietnams Hoang Quang Phong betonte:
„Vor dem Hintergrund, dass viele Märkte nichttarifäre Handelshemmnisse anwenden, werden die Anforderungen an Umwelt, Soziales und Unternehmensführung immer strenger. Das erfordert von den Unternehmen, den Anteil lokaler Vorprodukte zu erhöhen und die Abhängigkeit von importierten Rohstoffen zu verringern. Nur so können sie die Ursprungsregeln einhalten und die Herkunft ihrer Produkte transparent machen.“
Neben den Bemühungen der Unternehmen spielt die staatliche Politik eine führende Rolle. Der vietnamesische Handelsattaché Do Ngoc Hung in den USA erklärte:
„Die Programme zur Handelsförderung, Messen und Ausstellungen werden weiter vorangetrieben, um Produkte vorzustellen und Exportmöglichkeiten, insbesondere für potenzielle Waren, zu erschließen. Gleichzeitig sollten die Prognose und frühzeitige Warnung vor handelspolitischen Schutzmaßnahmen verstärkt werden, um die Unternehmen rechtzeitig zu unterstützen.“
Mit den positiven Ergebnissen in den ersten acht Monaten des Jahres 2025 und den vorgeschlagenen konkreten Maßnahmen verfügt Vietnam über eine solide Grundlage, um das Ziel eines Exportwachstums von zwölf Prozent in diesem Jahr zu erreichen.
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