Handelsminister Nguyen Hong Dien. (Foto: VOV) |
Im Kontext des schwachen globalen Wachstums und des steigenden Inflationsrisikos wurde die vietnamesische Wirtschaft vom Im- und Exportwachstum unterstützt. Bemerkenswerterweise lag das Exportvolumen bei 403 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 13,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entsprach.
Das Exportvolumen in Ländern in Asien und Afrika betrug 66,3 Prozent des gesamten Exportvolumens Vietnams. Auch das Exportvolumen nach Europa und Amerika ist um mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Der vietnamesische Handelsbilanzüberschuss mit den beiden Märkten betrug erstmals 150 Milliarden US-Dollar. Dau Anh Tuan, der stellvertretende Generalsekretär der vietnamesischen Industrie- und Handelskammer (VCCI) bekräftigt:
„Im Jahr 2024 ist das Handelsvolumen Vietnams so hoch wie nie zuvor gewesen. Dies wurde durch den Wirtschaftsumfang und den Einfluss der vietnamesischen Wirtschaft auf die globale Wirtschaft dargestellt. Vietnam gehört zu den wirtschaftlich einflussreichsten Ländern der Welt.“
Zum Handelsbilanzüberschuss von fast 25 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr betrug die Landwirtschaft etwa 75 Prozent. Le Duy Binh, der Geschäftsführer des Unternehmens Econmica Vietnam:
„Die Landwirtschaft hat nicht nur zum Export, sondern auch zur Verbesserung der Position der vietnamesischen Wirtschaft und zur makroökonomischen Stabilität beigetragen. Außerdem hat die Landwirtschaftsbranche einen unmittelbaren Beitrag zur Kontrolle der Inflation in Vietnam geleistet.“
Auch der Textilien- und Bekleidungsbereich verzeichnete ein zweistelliges Wachstum. Damit ist Vietnam derzeit nach China der weltweit zweitgrößte Exporteur von Textilien und Bekleidung.
Experten zufolge ist das Ziel, das Handelsvolumen in diesem Jahr um etwa 12 Prozent auf 1.000 Milliarden US-Dollar zu steigern, realisierbar. Dazu der Wirtschaftsexperte Nguyen Thuong Lang:
„Um ein Handelsvolumen von 1.000 Milliarden US-Dollar zu erreichen, sollten wir die strategischen Ziele nach oben korrigieren. Außerdem sollten wir künftig eine Handelsinfrastruktur schaffen, vor allem die digitale Infrastruktur und die grüne Infrastruktur. Ferner sollten wir politische Maßnahmen in Bezug auf grüne Finanzen, grüne Arbeitskräfte und grüne Technologien ergreifen.“
Trotz der beeindruckenden Erfolge der Exportbranche im vergangenen Jahr ist das Exportwachstum Vietnams dem Handelsministerium zufolge noch nicht nachhaltig. Neben der Umsetzung der Freihandelsabkommen (FTA), der Risikovermeidung zum Handelsschutz und der Gewährleistung der Handelsbilanz sollte Vietnam neue Märkte suchen, um den Export zu fördern. Dazu Handelsminister Nguyen Hong Dien:
„Die Unterstützung der vietnamesischen Handelsvertretungen im Ausland für die Provinzen und Unternehmen bei der Erschließung der Freihandelsabkommen, in denen Vietnam Mitglied ist, sollte verstärkt werden. Damit kann das Land seine Exportmärkte und Lieferketten vervielfältigen sowie den Export vorantreiben. Außerdem sollte Vietnam neue Freihandelsabkommen und Freihandelsabkommen der neuen Generation mit potenziellen Partnern unterzeichnen. Darüber hinaus sollten Unternehmen bei Produktion, Export und Aufbau der Marke unterstützt werden.“
Um das Ziel, Warenexporte in Verbindung mit der Entwicklung der Infrastruktur in Wirtschaft – Technik, Wissenschaft – Technologie, digitaler Transformation, Entwicklung digitaler Wirtschaft und nachhaltiger Produktion zu fördern, achtet Vietnam darauf, Importe von Technologien voranzutreiben und hochwertige ausländische Direktinvestitionen aus Märkten mit technologischer Entwicklung zu fördern.
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