Zudem müssen Gemeinden und Wohnviertel zu stabilen „Festungen“ im Katastrophenschutz ausgebaut werden. Das betonte Premierminister Pham Minh Chinh auf der landesweiten Konferenz zum Katastrophenschutz 2026 am Mittwoch in Hanoi.

Der Premierminister würdigte die positiven Ergebnisse in der Leitung und Steuerung des Katastrophenschutzes sowie der Klimaanpassung und Frühwarnsysteme in den vergangenen Jahren.

„In den vergangenen zwei Jahren hat Vietnam wichtige Erfahrungen gesammelt, insbesondere bei der rechtzeitigen Evakuierung der Bevölkerung vor Naturkatastrophen. Auch beim Wiederaufbau nach Katastrophen hat sich der Zusammenhalt der Bevölkerung und das schnelle Handeln der Behörden als entscheidend erwiesen.“

Der Premierminister betonte, Naturkatastrophen würden künftig unberechenbarer und extremer. Daher müssten Behörden nach dem Prinzip handeln: „Aktive Prävention – genaue Vorhersage – rechtzeitige Warnung – schnelle Reaktion“. Oberstes Ziel sei der Schutz von Menschenleben und Eigentum sowie die Minimierung von Schäden, damit Sicherheit und Lebensqualität der Bevölkerung gewährleistet bleiben